Unterschiede zwischen Brief- und Urnenwählern bei der Bundestagswahl 2009

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Roderich Egeler
Präsident des Statistischen Bundesamtes

Pressemitteilung 13. April 2010


Unterschiede zwischen Brief- und Urnenwählern bei der Bundestagswahl 2009

WIESBADEN – Bei der Bundestagswahl 2009 gab es zum Teil deutliche Unterschiede zwischen Brief- und Urnenwählern hinsichtlich der Abgabe ihrer Zweitstimme. Dies zeigt nach Mitteilung des Bundeswahlleiters eine Analyse des Verhaltens von Brief- und Urnenwählern nach Geschlecht und Alter. Im Einzelnen ergab sich folgendes Bild:

Die Auswertung des Wahlverhaltens von Brief- und Urnenwählern nach Geschlecht und Alter war aufgrund der geringen Anzahl ausgewählter Briefwahlbezirke nur für das Bundesgebiet insgesamt möglich.

Zusätzlich zu den Daten für Urnen- und Briefwähler liegen dem Bundeswahlleiter inzwischen genauere Daten zu den PIRATEN vor, die bei der Bundestagswahl 2009 in allen Bundesländern mit Ausnahme Sachsens angetreten waren und mit 2,0% das beste Ergebnis der „sonstigen Parteien“ erzielt hatten. Nach den vorliegenden Angaben aus sieben Ländern schnitten sie bei den männlichen Wählern zwischen 18 und 24 Jahren mit deutlichem Abstand am besten ab und konnten in allen Altersgruppen deutlich mehr Männer als Frauen für sich gewinnen.

Die Ergebnisse sind in dem Beitrag „Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 2009 nach Geschlecht und Alter“ enthalten, der in der aktuellen Ausgabe der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik“, Heft 3/2010, erschienen ist.

Der Beitrag steht auf der Internetseite des Bundeswahlleiters kostenfrei als PDF-Datei zum Download bereit unter:

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Das gesamte Heft „Wirtschaft und Statistik“, 3/2010, ist erhältlich als kostenlose PDF-Datei oder als gedruckte Ausgabe zu einem Einzelpreis von EUR 15,90 beim Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter:

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